Montag, 28. März 2016

Keine Zähne wie ein (Oster)hase!

Im Gegenteil. Es wird immer besser. Ich bilde mir ein, dass sich die unteren Schneidezähne im Hinblick auf das Niveau bereits etwas angeglichen haben. Das ist jedenfalls der weitere Schritt, nachdem die Zähne gerade gerückt wurden.

Da ich in den letzten Tagen Halsschmerzen und eine Erkältung hatte, habe ich sehr viel Salbeitee getrunken. Das macht sich auf den Zähnen irgendwie sofort bemerkbar. Aber das wird ja wieder weggehen... die nächste professionelle Zahnreinigung kommt bestimmt ;-)

Was hoffentlich auch wieder weggeht, ist, dass ich mit der Zahnseide kaum noch zwischen die Schneidezähne (oben wie unten) komme. Darüber hatte ich letzte Woche ja bereits berichtet. Ich wundere mich immer mehr, ob das "normal" ist, zumal die Zahnspange den Engstand ja eigentlich auflösen sollte und sie dies bis vor kurzem ja auch prima erledigt hatte. Sollte sich der Zustand nicht ändern, werde ich beim nächsten Termin Ende April mal nachfragen.

Ich weiß nicht, ob es durch die Erkältung verstärkt wurde, aber in den letzten Tagen war ich durchaus anfälliger für wunde Stellen. Zwar musste kein Wachs zum Einsatz kommen, aber unangenehm war/ist es trotzdem. Ganz weg ist es noch nicht.

Hier nun das Vergleichsfoto nach Woche 19...

Nach 19 Wochen

Nach 1 Woche
Ich hoffe, liebe Leidensgenossen und Interessierte, ihr hattet ein schönes Osterfest! Bis zum nächsten Mal...(dann berichte ich u.a. über den finanziellen Aspekt: die Geltendmachung der Behandlungskosten bei der Steuererklärung).

Montag, 21. März 2016

Eine Woche mit Schmerzen

... liegt jetzt hinter mir. Durch den Wechsel der Bögen am vergangenen Montag haben die Zähne ziemlich gespannt und waren sehr druckempfindlich. So gab es die ersten Tage wieder mal Kartoffelbrei, Suppe und andere weiche Sachen. Am Wochenende konnte ich dann langsam wieder daran denken, Brot o.Ä. zu essen.

Ich ertrage es aber gerne, wenn der Fortschritt immer mehr sichtbar wird:

Nach 18 Wochen


Nach 17 Wochen


Nach 1 Woche


Und der Blick auf diese Fotos ist immer wieder Motivation genug.

Momentan habe ich wieder zwei, drei wunde Stellen im Mund - so ganz habe ich mich noch nicht daran gewöhnt, dass der Bogen jetzt bis "ganz hinten" an den Backenzahn geht. Aber insgesamt ist es noch ertragbar. Lediglich die Zunge muss sich in Sachen Sprache noch etwas umgewöhnen. Ich schiebe es jetzt auf den Bogenwechsel und natürlich auch auf die wunden Stellen, denn ich weiß nicht, was sonst der Auslöser sein könnte - aber je mehr ich am Tag spreche, desto schlechter wird die Aussprache. Gegen Abend halte ich also lieber meinen Mund.

Was ich auch noch festgestellt habe, ist, dass die Zähne wieder enger nebeneinander stehen. Bis letzte Woche Montag kam ich prima mit Zahnseide zwischen die Schneidezähne (oben wie unten), jetzt geht es nicht mehr so einfach. Die Zahnseide bleibt sogar manchmal stecken.

Allen Lesern und Leidensgenossen frohe Ostern und bis nächste Woche!

Montag, 14. März 2016

Ein Weihnachtsgeschenk kurz vor Ostern?

Naja, nicht ganz. Aber ich berichte heute voll motiviert nachdem ich vom heutigen Termin bei der Kieferorthopädin zurück bin. Wie angekündigt, wurden heute das erste Mal die beiden Bögen gewechselt. Es geht also weiter voran. Ein gutes Gefühl!

Der erste Bogen hat seine Arbeit offensichtlich ganz gut getan: die neuen Bögen hatten Markierungen, wo sie im Bracket sitzen sollten/würden, wenn alles richtig ist. Und laut Kieferorthopädin passen die Markierungen exakt in die Brackets - heißt also, dass die Zähne genau da sind, wo sie zum jetzigen Zeitpunkt sein sollten.

Die neuen Bögen gehen jetzt bis zum letzten Zahn. Die vorherigen gingen nur bis zu den "6ern" - also bis zu den vorletzten Zähnen. Die hinteren Zähne sollen jetzt auf das richtige Niveau gebracht werden bzw. auf eine Ebene mit den anderen Zähnen. Einer von den Backenzähnen sei ziemlich verdreht. Dazu wurde auch dieser Aufbissschutz abgefeilt - das, was ursprünglich angebracht wurde, damit ich nicht beim Kauen mit den unteren Zähnen an die oberen Brackets stoße. Ein ganz anderes Biss- bzw. Kaugefühl habe ich dadurch - da muss ich mich erst mal wieder dran gewöhnen.

Die Zähne wurden gereinigt, bevor die neuen Bögen eingesetzt worden sind. Bis auf das Schädelbrummen vom Aufbissabfeilen kann ich von keinen Schmerzen - oder sagen wir unangenehmen Dingen - vom heutigen Termin berichten.

In 6 Wochen habe ich den nächsten Kontrolltermin und in 8 Wochen soll dann der 3. Bogen eingesetzt werden. Das sei dann ein Stahlbogen.

Heute habe ich mich nach der positiven Reaktion der Kieferorthopädin das erste Mal zaghaft gefragt, nach einer Prognose hinsichtlich der weiteren Monate zu fragen. Wenn alles gut weiter läuft und nichts dazwischen kommt, könnte ich die Spange mit Glück an Weihnachten los sein. Dieses Jahr! :-) Das ist doch mal ein Ziel.

Und hier nun das heutige Vergleichsfoto - heut mal wieder mit trockenen Lippen ;-):

Nach 17 Wochen



Nach 1 Woche

Mittwoch, 9. März 2016

Das Montags-Vergleichsfoto am Mittwoch

... wenn "Real life" das Onlineleben am geregelten Ablauf hindert, dann wird das Montags-Foto auch schon mal an einem Mittwoch veröffentlicht ;-)

Ich bitte die Verzögerung zu entschuldigen :-)


Nach 16 Wochen

Nach 1 Woche


Berichten kann ich von der letzten Woche nicht wirklich etwas. Schmerzen hatte ich keine, wunde Stellen auch nicht, Veränderungen sehe ich zur Woche davor ebenfalls keine - ich harre der Dinge am kommenden Montag, wenn der neue Draht installiert wird.

Ich warte immer noch darauf, dass der obere Schneidezahn vom anderen "runterrutscht". Es ist immer noch eine leichte Überlagerung vorhanden. Vielleicht klappt das ja dann mit dem neuen Bogen, der etwas stärker sein soll, als der jetzige.

Nächste Woche Montag berichte ich wieder pünktlich und dann habe ich auch mehr zu erzählen, wenn ich frisch vom Termin nach Hause komme.

Montag, 29. Februar 2016

Die Schattenseite

Die Schattenseite der geraden Zähne wird jetzt sichtbar.

Jemand fragte in einem Kommentar, ob ich durch die Zahnspange nicht mit Zahnseide reinigen könnte, viel anders wären die kleinen braunen Stellen ja nicht zu erklären. Doch, jetzt komme ich prima mit Zahnseide zwischen die Zähne und kann damit sehr gut reinigen. Aber bevor ich die Zahnspange bekommen habe, bin ich bei manchen Zähnen nicht mal mit Zahnseide in die Zwischenräume gelangt, so eng und verschachtelt war es an machen Stellen. Die erschwerte Reinigung war ja auch ein Grund dafür, dass ich die Zahnspange in Angriff genommen habe. Denn mit den engen und schiefen Zähnen hatte Karies leichtes Spiel.

Jetzt, wo die Zähne gerade werden, kommen diese dunklen - bislang verborgenen - Stellen ans Tageslicht.

Nicht alle der kleinen braunen Stellen sind aber Karies. Zum Teil sind es auch Verfärbungen, die durch das Spülen mit Chlorhexamed entstanden sind, als ich wochenlang diese wunden Stellen im Mund hatte. Chlorhexamed hat als Nebenwirkung leider, dass sich die Zähne verfärben können. Auch die tägliche Anwendung von anderen Mundspülungen (z.B. Listerine) kann zu Verfärbungen führen, wie mir Leidensgenossen berichtet haben. Mit einer professionellen Zahnreinigung sollte sich das dann aber wieder erledigt haben.

Ein weiterer Aspekt ist auch die Beleuchtung beim Fotografieren. Blitzlicht kann schon schön die Zahnfarbe verändern bzw. verfälschen. Wenn die Tage jetzt wieder länger werden, kann ich auch nach Feierabend aber bald wieder mit Tageslicht fotografieren :-)

Hier nun das 15. Vergleichsfoto!


  
Nach 15 Wochen
Nach 1 Woche

Montag, 22. Februar 2016

Passiert gerade etwas?

Irgendwie bin ich gerade mal wieder zu ungeduldig. Aber was erwarte ich? Dass die Zähne nach ein paar Wochen fix und fertig bzw. ultragerade sind? Ich habe noch einige Monate Behandlung vor mir, das darf ich nicht vergessen. Aber irgendwie ist es momentan so, dass ich dauernd Fortschritte sehen will. Gerade an den beiden Schneidezähnen oben warte ich darauf, dass die beiden nicht mehr überlappen. Ich muss mich aber in Geduld üben, das weiß ich.

Auch machen mir zur Zeit wieder ein paar wunde Stellen zu schaffen, allen voran an der Zunge rechts und links außen. Sie scheuert irgendwie an den Aufsätzen auf den letzten Backenzähnen, obwohl das vorher kein Problem war. Vielleicht bin ich gerade empfindlicher als sonst?

Durch das Spülen mit Chlorhexamed Forte (um die wunden Stellen zu lindern) habe ich leider auch wieder vermehrt braune Stellen an den Zähnen. Ich hoffe ja doch, dass diese sich mit der nächsten Zahnreinigung erledigt haben. Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Hier nun das heutige Vergleichsfoto:

Nach 14 Wochen


Nach 1 Woche  



Mittwoch, 17. Februar 2016

Zwischenbericht

Heute war ich wieder kurz zur Behandlung in der Praxis. Seit gestern scheuert meine Zunge am rechten unteren Backenzahn irgendwo lang und ist wund. Das habe ich am Montag nach dem Termin noch gar nicht gemerkt... da war noch alles ok.

Jetzt wurde das Drahtende noch etwas gekürzt und ein Gummi drumgewickelt. Noch kann ich nicht beurteilen, ob es hilft, da die Zunge noch wund ist. Es tut jedenfalls noch weh. Daher habe ich erst mal Wachs draufgetan, damit die Zunge abheilen kann. Morgen kann ich dann testen, ob es geholfen hat oder ob ich nochmal hin muss.



Montag, 15. Februar 2016

Frisch zurück vom Termin

... schreibe ich diese Zeilen. Und - ein Wunder ist geschehen - es wurde nicht "gesliced" bzw. zwischen den Zähnen geraspelt. Eine Wohltat!

Der Bogen ist drin geblieben, allerdings wurde er in andere "Slots" geschoben und dort befestigt. So, wie ich es verstanden habe, befinden sich an den Brackets wohl jeweils drei dieser Slots für diverse Einstellmöglichkeiten. Der Bogen wurde heute in den "Hauptslot" eingefügt. Außerdem wurde an den unteren Eckzähnen am Bogen so eine Art Draht festgewickelt.

Die Kieferorthopädin meinte, dass der Engstand soweit schon beseitigt sei und dass es jetzt um die Nivellierung ginge. Die Zähne sollen also auf das gleiche Niveau bzw. die gleiche Höhe gebracht werden. Ich hoffe nur, dass der obere Schneidezahn, der noch auf dem anderen aufliegt, auch noch gerade(r) wird.

Dabei helfen wird sicherlich der neue Bogen, der in 4 Wochen eingesetzt werden soll. Am 14.03. ist der nächste Termin. Meine Kieferorthopädin hatte sich zunächst versprochen und sagte "der letzte Bogen" - ein Traum, zumal ich ja immer noch den ersten Bogen drin habe.

An sich sieht die Sache aber schon mal nicht schlecht aus. Oder?

Nach 13 Wochen
Nach 1 Woche
Am Unterkiefer wurde an zwei Zähnen innen etwas Zahnstein entfernt. Diesmal war es aber nicht so schlimm. Anscheinend hat es geholfen, dass ich nicht mehr nur noch mit Meridol spüle, sondern jetzt im täglichen Wechsel mit der blauen Listerine-Lösung (gegen Zahnstein). Die ist für meinen Geschmack allerdings ziemlich heftig; ich habe immer das Gefühl, mir brennt die Zungenspitze weg.

Heute habe ich wieder ein Ziehen in den Zähnen, logisch nach der Umstellung des Bogens und der Befestigung dieses Drahtwickels. Spaghetti konnte ich nach dem Termin trotzdem einigermaßen essen :-)

Montag, 8. Februar 2016

Ein Vierteljahr ist geschafft!

Das klingt doch schon mal ganz gut, oder? :-)

Und so sehen meine Zähne heute aus:

Nach 12 Wochen - mit heute mal besonders trockenen Lippen ;-)



Nach 1 Woche
Im Vergleich zu den letzten 2, 3 Wochen erkenne ich keine Veränderung. Ich hatte aber auch keine Schmerzen oder wunde Stellen. Ich habe auch keinen Druckschmerz, wenn ich auf die Schneidezähne drücke. Bedeutet das, dass die Zähne fest sind und nicht in Bewegung? Gerade bezüglich der zwei oberen Schneidezähne würde ich mich über mehr Bewegung freuen. Aber warten wir den nächsten Termin kommenden Montag ab. Dann wird sicherlich wieder "geraspelt" (gesliced) und ich kralle mich am Stuhl fest... ;-)

Im Grunde habe ich sonst nichts zu berichten - abgesehen von einer "Essensempfehlung." Ich habe heute nachmittag Rhabarberkuchen gegessen. Großer Fehler! Davon kann ich nur abraten. Der faserige Rhababer hing überall um die Drähte verschlungen fest. Es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich alles wieder los war.

Mein Fazit nach 12 Wochen: Ich bereue den Schritt zur festen Zahnspange nicht und bin froh, dass ich den Weg gehe.

Montag, 1. Februar 2016

Keine nennenswerten Vorkommnisse

Woche Zwölf bricht an und ich kann außer von einer kleinen wunden Stelle am Platz eines ehemaligen Backenzahns nicht viel berichten. Subjektiv habe ich nicht den Eindruck, dass sich in den vergangenen 1, 2 Wochen - also seit dem letzten wirklichen Sprung von vor 3 Wochen - etwas getan hat. Vielleicht mache ich das aber auch daran fest, dass ich keine Schmerzen habe ;-)

Nach Woche 1

Nach Woche 11

Was mich im Moment etwas nervt ist, dass mir nachts der Mund immer "aufklappt", als ob ich eine Feder zwischen Zunge und Gaumen hätte. Das Ergebnis ist ein sehr trockener Mund morgens. Manchmal wache ich davon nachts auch auf und muss etwas trinken. Leidensgenossen berichten aber Ähnliches. Ich habe auch schon gehört, dass bei einigen dann vermehrt Speichel fließt bzw. nachts gesabbert wird. Das kann ich bei mir nicht beobachten.


Allerdings habe ich den Eindruck, dass meine Aussprache wieder ein kleines bisschen schlechter geworden ist. Aber auch das kann nur ein subjektives Empfinden sein. Heute in zwei Wochen ist der nächste Termin bei der Kieferorthopädin. Und wenn diese Woche vorbei ist, habe ich schon ein Vierteljahr geschafft!